Fachdialog Schwerin: Familien stärken – Beratung vernetzen

Am 10. November fand erstmals der Fachdialog Schwerin statt. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Familienkasse Nord und dem Projekt Familienwerkstatt 2.0 gemeinsam organisiert und stand unter dem Motto:
„Familien stärken – Beratung vernetzen!“

Rund 40 Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen kamen zusammen – alle mit einem gemeinsamen Ziel: Familien in Schwerin bestmöglich zu unterstützen. Der Fachdialog bot Raum, um über die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit bestehender Beratungsangebote zu sprechen und neue Ideen für eine vernetzte, ganzheitliche Unterstützung zu entwickeln.

Im ersten Teil der Veranstaltung gab es fachliche Impulse zur Fragmentierung der Beratungslandschaft und zur Rolle der Kommune.
Die Familienkasse Nord zeigte in ihrem Beitrag, wie durch ganzheitliche Beratung Familien gestärkt werden können.
Frau Pollin, Leiterin des Fachdienstes Soziales der Landeshauptstadt Schwerin, gab einen Einblick in die aktuellen Herausforderungen der Stadt beim Thema Beratung und Familienunterstützung.

In der anschließenden Workshopphase hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Kritik zu äußern, Visionen zu formulieren und konkrete Ideen zu entwickeln, wie die Beratungslandschaft in Schwerin zugänglicher, sichtbarer und verständlicher gestaltet werden kann.
Deutlich wurde: Es gibt noch viel Handlungs- und Gesprächsbedarf – aber auch großes Interesse an einer Fortsetzung des Fachdialogs.

Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmenden sowie der Familienkasse Nord für die hervorragende Zusammenarbeit und Mitgestaltung.

Erfolgreicher Workshop im Erasmus+-Projekt W-RETURN: Fünf Frauen aus Zonguldak bereiten ihren beruflichen Neustart vor

Geschafft – und mit einem Lächeln im Gepäck!

Zufrieden blicken wir auf eine ereignisreiche Woche im Rahmen unseres Erasmus+-Projekts W-RETURN zurück. Fünf Frauen aus unserer Partnerstadt Zonguldak in der Türkei haben uns in Schwerin besucht, um hier an ihrem beruflichen Neustart zu arbeiten – und haben dabei beeindruckende Schritte nach vorn gemacht.

Gemeinsam Stärken entdecken und Perspektiven entwickeln

In einer Mischung aus Gruppen- und Einzelarbeit haben die Teilnehmerinnen ihre persönlichen Stärken und Interessen neu erkundet und reflektiert. Dabei ging es nicht nur um fachliche Kompetenzen, sondern auch um Selbstvertrauen und Motivation. Außerdem wurden Lebensläufe aktualisiert, individuelle Karriereziele formuliert und konkrete Strategien für die Jobsuche und erfolgreiche Bewerbungen erarbeitet.

Besonders schön war zu beobachten, wie im Laufe der Woche das Selbstbewusstsein der Frauen wuchs – und wie viel Zuversicht sie mit nach Hause nehmen. Mit neuem Elan und vielen Ideen starten sie nun in die nächsten Schritte auf ihrem Weg zurück ins Berufsleben.

Ein Projekt, das verbindet – bis 2026

Wir freuen uns sehr, dass unser Projekt W-RETURN noch bis Juni 2026 läuft. In den kommenden Monaten werden ähnliche Workshops auch mit Frauen aus Schwerin stattfinden, um auch hier neue berufliche Perspektiven zu eröffnen. Darüber hinaus planen wir einen fortlaufenden Austausch zwischen den Teilnehmerinnen aus Zonguldak und Schwerin: Online-Kontakte sollen den Dialog und die gegenseitige Unterstützung über die Landesgrenzen hinweg fördern.

Danke und bis bald!

Wir wünschen unseren Teilnehmerinnen aus Zonguldak viel Erfolg und sind gespannt, wie sich ihre Wege entwickeln. Schön, dass wir ein Stück dieser Reise begleiten durften – und wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Workshops und Begegnungen im Rahmen von W-RETURN.

Akti(F) Plus Vernetzungstreffen 2025: Impulse für unsere Arbeit

Wir blicken auf zwei ereignisreiche und äußerst aufschlussreiche Tage beim Akti(F) Plus Vernetzungstreffen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) zurück, das vom 5. bis 6. Juni 2025 in Berlin stattfand! Das Treffen bot eine hervorragende Plattform für Austausch und Kooperation.

Besonders wertvoll war für uns die Möglichkeit, zahlreiche Kontakte zu anderen Projekten innerhalb der Förderreihe zu knüpfen und einen aufschlussreichen Austausch zu führen. Im Fokus standen dabei relevante Themen wie regionale Ansätze zur Armutsprävention, Zugänge zu den Zielgruppen und die rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit.

Ein besonderes Highlight war der Impulsvortrag von Prof. Dr. Johannes Daniel Schütte vom Institut für Sozialpolitik und Sozialmanagement (ISSM) an der TH Köln. Seine Erkenntnisse aus der Begleitforschung zum Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung, insbesondere zum Umgang mit institutioneller Versäulung und der Nichtinanspruchnahme von Unterstützungsleistungen, haben uns einmal mehr die immense Bedeutung unserer Arbeit vor Augen geführt.

Wir danken dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales ganz herzlich für die Einladung und die Möglichkeit zum Austausch. Das Vernetzungstreffen findet jährlich statt, und wir freuen uns bereits auf das nächste Treffen, um die wertvollen Kontakte zu pflegen und unsere Zusammenarbeit weiter zu vertiefen.

Sommerfest der „WIR“-Projekte in MV

Das Wetter spielte zwar nicht mit, doch die Stimmung ließ sich niemand verderben: Kurzerhand wurde das Sommerfest der WIR-Projekte in Mecklenburg-Vorpommern in die Alte Post verlegt – und entwickelte sich dort zu einem lebendigen und inspirierenden Austauschraum.

Rund 100 Gäste, darunter zahlreiche engagierte Projektakteure sowie Vertreter aus Ämtern und Behörden, kamen zusammen, um sich kennenzulernen, zu vernetzen und gemeinsam Perspektiven für ein starkes, solidarisches Miteinander zu entwickeln. An den verschiedenen Stationen gab es nicht nur informative Beiträge, sondern auch zahlreiche Mitmachaktionen und Ausprobiermöglichkeiten. Auch die jüngsten Besucher kamen auf ihre Kosten, etwa beim Glücksrad.

Im Mittelpunkt stand die Präsentation des Starken Netzwerks in MV“, das zeigt, wie wichtig übergreifende Zusammenarbeit über lokale Projektgrenzen hinweg ist. Der Nachmittag bot viele Gelegenheiten für Gespräche, neue Kontakte und Projektideen. Den stimmungsvollen Abschluss lieferte der beeindruckende Auftritt des Schweriner Musicalclubs – ein echter Höhepunkt eines rundum gelungenen nachmittags!

Energie-Effizienz-Konferenz MV

Interessante Themen und Gespräche gestern bei der Energieeffizienzkonferenz MV im Zeughaus in Wismar. Sie passten hervorragend zu unserem gerade gestarteten InterReg-Projekt EnergyCircle. Wichtige Kontakte wurden geknüpft, die für die Umsetzung des Projektes wichtig sein werden.


Vielen Dank an MV-Effizient für die Organisation dieser Veranstaltung!

EnergyCircle: Es geht los

Am 23. und 24. April 2025 wurde in der dänischen Kleinstadt Tønder, nur wenige Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, der Startschuss für das neue Projekt EnergyCircle gegeben, das im Rahmen des Interreg BSR-Programms der EU gefördert wird.

Bei diesem Auftakttreffen lernten sich die Vertreterinnen und Vertreter der 15 Projektpartner persönlich kennen und vertieften ihr gemeinsames Verständnis für die Ziele und Inhalte von EnergyCircle.

Gemeinsam wurden die nächsten Schritte geplant und Aufgaben verteilt.Die Begeisterung war spürbar: Alle Beteiligten sind hochmotiviert, sich dem wichtigen und aktuellen Thema nachhaltiger Energieprojekte mit voller Kraft zu widmen.

Coming home for Christmas

Nach 3 Projekttreffen in 10 Tagen machen wir uns nun endlich wieder auf den Heimweg. Bulgarien, Zypern und Finnland waren unsere Ziele auf dieser Reise. Oft werde ich gefragt, ob sich der ganze Aufwand eigentlich lohnt und es nicht besser wäre, sich zeitgemäß einfach online zu treffen.

Meine Antwort ist jedesmal eindeutig: ja, es lohnt sich definitiv! Egal, wie normal und zuverlässig Videokonferenzen inzwischen sind – die persönliche Begegnung lässt sich durch nichts ersetzen! Meist sind es gerade die informellen Gespräche in der Kaffeepause oder beim gemeinsamen Abendessen, die zu einem besseren Verständnis führen und oft auch neue Ideen hervorbringen.

So ist in den letzten Jahren nicht nur unser Netzwerk in ganz Europa gewachsen, sondern es sind auch Freundschaften entstanden, die über die Zusammenarbeit hinausgehen.

BRIDGE: erstes Projekttreffen

Im herbstlichen Schwerin trafen sich die Projektpartner aus Deutschland, Österreich, Tschechien, Polen und Zypern zum ersten Mal persönlich, um das gemeinsame neue Erasmus+-Projekt BRIDGE auf den Weg zu bringen.

Nachdem wir uns gegenseitig kennenlernen konnten, ging es in die Details des Projektes: wir haben die einzelnen geplanten Projektabschnitte und ihre Ergebnisse besprochen und die wichtigsten Termine festgelegt.

Nach der Mittagspause haben wir uns dann in einem ersten Workshop intensiv mit digitalen Kompetenzen und den Bedürfnissen unserer Zielgruppen in dieser Hinsicht beschäftigt.

Alle Teilnehmer machten sich sehr zufrieden und zuversichtlich auf den Heimweg.

VETDesign: Aufttakttreffen in Schwerin

Am 29.10.2024 trafen sich in Schwerin die Vertreter der fünf Partnerorganisation des neuen Erasmus+-Projektes VETDesign zum ersten Mal.

Nach dem gegenseitigen Kennenlernen ging es sofort an die Arbeit: die ersten Aufgaben wurden besprochen und ein Zeitplan für das gesamte Projekt mit einer Laufzeit von 24 Monaten wurde beschlossen.

Im ersten Projektworkshop gab es intensive Diskussionen und wertvolle eigene Erfahrungen mit den Elementen des Design Thinking.

Alle Teilnehmenden waren von der konstruktiven und engagierten Atmosphäre des Treffens angetan und gehen nun motiviert in die eigentliche Arbeit. Unser umfangreiches Arbeitsprogramm sieht auch die Einbeziehung von Berufsschulen aus den teilnehmenden Ländern vor. Einer der Höhepunkte wird das dreitägige Seminar für Berufsschullehrer im Frühjahr 2026 in Griechenland sein, in dem unsere Projektergebnisse in der Praxis vermittelt und erprobt werden.

DIGIBLEND: Zeit zum Abschiednehmen

Obwohl wir gefühlt gerade erst mit unserem Projekt DIGIBLEND begonnen haben, haben wir uns am 25. und 26.4. im türkischen Konya zum letzten Mal in dieser Zusammensetzung getroffen.

Ein großer Teil unserer Arbeit ist getan – mit dem Spielen Infinity und DigiUP haben wir bereits erreicht, was wir uns vorgenommen hatten: mit Hilfe von Spielen die digitalen Kenntnisse älterer Menschen zu messen und zu verbessern.

Bevor wir diese beiden Spiele in einer Veranstaltung am 18.07.2024 in Stralsund vorstellen, gibt es doch noch einiges zu tun. Gemeinsam werden wir unsere Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Arbeit an den beiden Spielen in Leitlinien festhalten, die künftigen Nutzern oder Weiter-Entwicklern der Spiele das Leben leichter machen werden.

Natürlich haben wir auch über unsere Zusammenarbeit generell gesprochen und fleißig Ideen für zukünftige neue Projekte ausgetauscht.