Zum finalen Projektmeeting kamen alle fünf Partner in Wien zusammen. Unser Gastgeber Acceleras hat uns mit einem kreativen Workshop perfekt auf die Zielgerade eingestimmt.
Besonders spannend war der Austausch zu den laufenden Pilottests: Berufliche Schulen nutzen hier bereits die von uns entwickelten Design-Thinking-Methoden, um ihren Unterricht zu revolutionieren. Es ist großartig zu sehen, wie unsere Arbeit in der Praxis Früchte trägt!
In dieser Woche fand das abschließende Partnertreffen des Power Up-Projekts in Palermo statt. Gemeinsam mit unseren Partnern aus Italien und der Tschechischen Republik haben wir innovative Unterrichtsmaterialien für Berufsschulen zum Thema Elektromobilität entwickelt.
Ein besonders positiver Aspekt war die enge Zusammenarbeit mit dem Regionalen Beruflichen Bildungszentrum Technik der Landeshauptstadt Schwerin. Die Kolleginnen und Kollegen haben praxisorientiert an der Entwicklung und Erprobung der Projektergebnisse mitgewirkt und damit wertvolle Impulse gegeben.
Am zweiten Tag nahmen wir an einer Veranstaltung teil, bei der Lehrkräfte aus anderen beruflichen Schulen der Region unsere Ergebnisse kennlernten und gemeinsam über deren Einsatz im Unterricht diskutierten.
Auf der Projektwebsite stehen neben den Unterrichtsmaterialien auch ein interaktiver Selbsttest und weitere Informationen zur Verfügung. Dieser soll Jugendlichen Orientierung bei der Berufswahl geben – gerade in Zeiten, in denen die Transformationsprozesse der Arbeitswelt neue Chancen und Berufswege eröffnen.
Im Juni konnten wir einen angehenden Fachinformatiker für Systemintegration zu einem Auslandspraktikum in Dänemark vermitteln. Das ist sein Bericht, den er uns nach seiner Rückkehr gegeben hat:
„Mein Praktikum in Dänemark war eine unglaublich bereichernde Erfahrung, die ich so schnell nicht vergessen werde.
Von Anfang an habe ich mich durch die herzliche Freundlichkeit der Dänen und die offene Art des Teams bei AI Deas und dem Aalborg Institute for Development sofort willkommen gefühlt.
Besonders beeindruckt hat mich die entspannte und gleichzeitig sehr effiziente Arbeitsweise — Aufgaben wurden mit Ruhe, aber trotzdem zielgerichtet umgesetzt, was für ein sehr angenehmes Arbeitsumfeld sorgte.
Während meiner Zeit dort konnte ich aktiv mit künstlicher Intelligenz arbeiten, Prozesse analysieren und Maschinen sowie Abläufe automatisieren.
Dazu gehörte die Integration von KI-Tools in bestehende Systeme, das Erstellen von Skripten zur Optimierung von Abläufen und das Testen, wie zuverlässig die Systeme in der Praxis arbeiten.
Diese spannenden Aufgaben haben mir nicht nur viele neue Fachkenntnisse vermittelt, sondern auch gezeigt, wie moderne IT-Lösungen und Automatisierung in Unternehmen praktisch umgesetzt werden.
Neben der Arbeit hat das AID auch in der Freizeit viel geboten: gemeinsame Veranstaltungen, Ausflüge und kleine Aktivitäten, die mir geholfen haben, Aalborg und die dänische Kultur noch besser kennenzulernen.
Die Stadt Aalborg selbst hat mich ebenfalls begeistert — sie ist wunderschön, lebendig und bietet gleichzeitig viele ruhige Ecken zum Entspannen.
Diese Kombination aus spannender Arbeit, freundlichen Menschen und kulturellen Eindrücken hat das Praktikum zu einer einzigartigen Erfahrung gemacht.
Ein Auslandspraktikum in Dänemark kann ich wirklich jedem empfehlen, der Berufserfahrung mit unvergesslichen Erlebnissen verbinden möchte.“
Trotz der Sommerpause und Ferienzeit haben wir gerade unseren vierten Newsletter im Projekt DIGISCHOOL veröffentlicht. Das Projekt macht gute Fortschritte und befindet sich auf der Zielgeraden.
Zum ersten von drei geplanten Workshops trafen sich vom 25.-27.10. Lehrer*innen aus der beruflichen Bildung sowie Projektmitarbeiter*innen aus der Tschechischen Republik, Italien, dem Baskenland und Deutschland in Schwerin.
Gemeinsam wurden digitale Tools und Plattformen, die im Rahmen des Projektes bereits als besonders nützlich identifiziert worden sind, vorgestellt und vor allem auch selbst ausprobiert. Das Spektrum reichte von „Scratch“ zum Erlernen des Programmierens über „Kahoot“ zum Erstellen von Quizzes bis hin zu diversen Evaluationswerkzeugen.
Zwischen den Lerneinheiten war auch noch Zeit, die aktuelle Situation der schulischen und beruflichen Bildung in den teilnehmenden Ländern zu vergleichen und Tipps aus der Praxis mitzunehmen.
Alle Teilnehmenden lobten die offene und freundschaftliche Atmosphäre des Workshops. Herzlichen Dank auch an die Landesvereinigung Gesundheitsförderung, die uns die Durchführung in ihren Räumen ermöglichte.
Im kommenden Jahr werden zwei weitere Workshops in Durango/Spanien sowie Prag stattfinden.
Auch wenn es angesichts der aktuellen Corona-Krise schwer fällt, andere Themen in den Blick zu nehmen: es gibt sie. Ende Februar endete nach gut drei Jahren das MobiPro-Projekt. Wir haben mit Samuel Mourreo gesprochen, der vor kurzem erfolgreich seine Ausbildung zum Industriemechaniker abgeschlossen hat.
Als Sie vor drei Jahren nach Deutschland kamen – was war spontan Ihr erster Eindruck?
Ich bin gerade an einem völlig neuen Ort angekommen, ganz anders als das, was ich bisher kannte.
Was gefällt Ihnen besonders an Schwerin?
Es ist etwas kompliziert zu sagen, aber ich würde sagen, was mir an dieser Stadt am meisten gefiel, war die Möglichkeit, ein neues Leben zu beginnen.
Was fehlt Ihnen in Deutschland?
Wie gesagt, Deutschland und Spanien sind wie Tag und Nacht, also würde ich sagen, die spanische Lebensart.
Wie geht es jetzt weiter? Was sind Ihre Pläne?
Ich möchte weiter studieren und die Möglichkeit nutzen, in Deutschland zu studieren und mich in meinem Arbeitsbereich zu verbessern.